Studienreise/Fortbildungsangebot der DVPB Rheinland-Pfalz nach Israel-Palästina vom 18.-26. Februar 2023

 

Die DVPB Rheinland-Pfalz bietet eine Studienreise/Fortbildung nach Israel-Palästina vom 18.-26. Februar 2023 an. Die Reise richtet sich an Lehrkräfte, aber auch an alle anderen politisch Interessierten. Thematisch geht es darum, einen differenzierten Einblick in beide am Nahost-Konflikt beteiligten Gesellschaften zu ermöglichen und die Gegebenheiten, Emotionen, Narrative sowie Friedensmöglichkeiten sowie -hemmnisse kennen zu lernen um den Konflikt insgesamt besser zu verstehen. 

 

Nähere Informationen finden Sie im Flyer unten.

 

Für Anmeldungen und Rückfragen: michael.sauer(at)dvpb-rlp.de.

 

 

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Programm der 22. Tage der Politischen Bildung am 3./4. November 2022 in Ingelheim

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Hier finden Sie das Programm zu den 22. Tagen der Politischen Bildung Rheinland-Pfalz am
3./4. November 2022 in Ingelheim.



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Israel-Palästina: Perspektiven oder Perspektivlosigkeit im Nahost-Konflikt?  Bericht zur Studienreise des DVPB-Landesverbandes Rheinland-Pfalz vom 19. bis 27.2.2022

 

Vom 19. bis 27. Februar 2022 reisten wir, eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen, „Rechts und links von Jerusalem“ durch Israel und Palästina. Der rheinland-pfälzische DVPB-Landesvorsitzende Michael Sauer und der Berliner Verleger und diAK - Vorsitzende Rainer Zimmer-Winkel leiteten die Gruppe, zu der auch einige Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand sowie Angehörige anderer Berufsgruppen gehörten. Im Folgenden gebe ich meine persönlichen Eindrücke und Schlussfolgerungen wieder.

Die Spannbreite unserer Begegnungen reichte von einem Besuch im palästinensischen Flüchtlingslager Aida bei Bethlehem bis hin zu dem Vortrag eines Knesset-Abgeordneten des Likud. Er übte in seinem Vortrag u.a. massive Kritik an der palästinensischen Autonomie-Behörde, die seiner Auffassung nach versage, z.B. indem sie Wahlen immer wieder verschiebe. In dem seit 1950 bestehenden Flüchtlingslager erzählte Anas, der Leiter des dortigen Begegnungszentrums, uns von den Aktivitäten wie z.B. von der Arbeit mit im Lager lebenden Kindern und Jugendlichen. Er selbst, Anfang 30 und in einem anderen Flüchtlingslager geboren, engagiert sich hier an einem Ort, der ringsum von der von Israel errichteten sechs bis acht Meter hohen Sperrmauer zwischen Israel und Palästina umgeben ist.

Angesichts dieser diametral entgegengesetzten Eindrücke erhielten wir bei einem Besuch der „City of David“ einen ordnenden Begriff, nämlich den des Narrativs. Es gebe ein palästinensisches und ein jüdisches. Bei der „City of David“ handelt es sich um archäologische Ausgrabungen südlich des Tempelbergs/Haram al-Sharif in Silwan, einem arabischen Stadtteil in Ost-Jerusalem. Hier betreibt eine jüdische Siedlerorganisation – Elad - einen staatlichen Nationalpark, in dem nach deren Lesart Reste des Palastes von König David ausgegraben werden. Unter Berufung auf archäologische Artefakte wird eine historische Kontinuität des Judentums von König David bis zum heutigen Staat Israel mit Jerusalem als vereinter Hauptstadt konstruiert. Gleichzeitig bedeutet dies für die dort lebenden Palästinenser, dass sie ihre Häuser und ihre Heimat verlieren.

Aus dem jeweiligen palästinensischen und jüdischen Narrativ heraus wurden wir im Laufe unserer Begegnungen mit vielfältigen und auch widersprüchlichen Informationen und Deutungen konfrontiert. Bestimmte Daten und Ereignisse aber hörten wir immer wieder. Dies sei am Beispiel der Situation in Hebron in der Westbank dargestellt. Dort wurden 1929 fast alle Angehörigen der dortigen jüdischen Gemeinde von Arabern ermordet. Im Jahre 2001 verübte der amerikanisch – stämmige jüdische Siedler Baruch Goldstein ein Attentat, dem etliche muslimische Gläubige während ihres Gebets am Grab des Patriarchen zum Opfer fielen. Hebron ist einer der Orte, an dem sich das konfliktreiche Verhältnis zwischen Juden und Palästinensern zuspitzt, weil mit Unterstützung des Staates Israel und seines Militärs dort jüdische Siedlerfamilien leben, was dazu führt, dass palästinensische Familien verdrängt und ihren Lebensbedingungen massiv eingeschränkt werden. Die Argumentation von Teilen der israelischen Gesellschaft, insbesondere der Siedler lautet: In Hebron leben seit 3000 Jahren Juden, woraus die Siedlerbewegung das Recht ableitet, genau dort leben zu dürfen. Außerdem sind müssten die Siedler vor Attentaten der Palästinenser geschützt werden. So fühlen sich beide Seiten gegenseitig bedroht und bedrohen sich auch in vielen Fällen.

Bezogen auf das Jahr 1948 hörten wir zwei diametral entgegengesetzte Deutungen. Die jüdische: Mit der Gründung des Staates Israels ist der Ort geschaffen worden, an dem alle Juden dieser Welt Sicherheit nach der fast vollständigen Vernichtung der europäischen Judenheit in der Shoah finden können. Die arabischen Staaten, die den UN-Teilungsplan von 1947 nicht anerkannten, reagierten allerdings auf die Ausrufung des Staates Israel mit einem Krieg, um eben diesen Staat zu vernichten. Das arabisch-palästinensische Narrativ lautet: Große Teile der ursprünglich in Palästina lebenden arabischen Bevölkerung erlebten die Teilung des Landes und den Krieg als „Nakba“, als die Katastrophe. Sie mussten aus den Orten fliehen, an denen sie zum Teil seit vielen Generationen lebten und die Mehrheit der Bevölkerung bildeten.

Die Berufung auf das jeweilige Narrativ, die bis heute zu immer wieder ausbrechender Gewalt und Gegengewalt in Israel und Palästina führt, überlagert das Leben aller hier lebenden Menschen. Damit ist auch die Ungleichheit von bürgerlichen, sozialen und wirtschaftlichen Rechten zwischen jüdischen Israelis auf der einen und arabischen sowie Palästinenserinnen und Palästinensern auf der anderen Seite entstanden.

Einen Schwerpunkt unserer Studienreise bildeten Gespräche mit jüdischen und palästinensischen Männern und Frauen, die sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben von jüdischen und arabischen Israelis und Palästinensern engagieren, aber auch mit Gegnern und Kritikern einer solchen Lösung.

Eine weitere Ebene der Studienreise widmete sich der religiösen Dimension im Konflikt. Der eigentliche Konflikt um ein bestimmtes Territorium, das „Heilige Land“, wird von verschiedenen Akteuren von einem religiösen Anspruch überlagert. Oft erscheint so auch die Religion als Konfliktgegenstand. Dies wurde in verschiedenen Begegnungen immer wieder deutlich. Allerdings hörten wir auch Ansätze eines innerreligiösen Dialogs mit dem Ziel, über diesen Weg eine friedliche Konfliktregulierung zu vereinfachen. Ein herausragendes Beispiel für uns war der Besuch von Rabbi Daniel Roth und Sheikh Imad Faluji, wobei letzterer mit seiner Vergangenheit als Teil der Hamas-Führung gebrochen hat und jetzt religiöse Verständigungsarbeit leistet. Die theologischen Themen sollen in diesem Dialog durch politische ergänzt werden, wobei die Basis das Vertrauen ist, das man der Gegenseite entgegenbringt. Angesichts der Tatsache, dass die meisten unserer Gesprächspartnerinnen und -partner aus der Zivilgesellschaft den politischen Akteuren beider Seiten und deren Handlungen ausgesprochen kritisch und skeptisch gegenüberstanden, war eine Äußerung Sheikh Falujis bedeutsam. Er äußerte den Satz, der für eine Begegnung entscheidend ist: „Sieh in mein Gesicht!“ Für uns gehörte dieses Gespräch wie einige andere mit zu den hoffnungsvollen Erlebnissen während der Studienreise.

 

Eine besondere Begegnung war die mit Tania Nahhas Awwdad, einer Vertreterin des Palästinensischen Weltgebetstagskomitees. Sie ist palästinensische katholische Christin, die sich mit  ihrer Initiative auch sozial engagiert. Diejenigen Frauen, die wie sie öffentlich wirksam sind, müssen sich auch gegen patriarchalische Strukturen in der palästinensischen Gesellschaft durchsetzen.

 

Bei unserem Besuch in der Repräsentanz der Heinrich - Böll - Stiftung in Tel Aviv wurden noch zwei weitere Perspektiven deutlich. Der Leiter Dr. Steffen Hagemann erläuterte die unterschiedlichen Interessenlagen Israels und Deutschlands bei der Gestaltung ihrer Beziehungen. Er wies auf die bestehende Differenzen im Umgang mit dem Iran-Atomabkommen und bei der Zwei-Staaten-Lösung für  Israel/Palästina hin. Während diese von Deutschland im Einklang mit der internationalen Gemeinschaft gefordert wird, stößt sie im größten Teil der israelischen Gesellschaft und Politik auf massive Ablehnung.  Daneben gab er auch einen Überblick über die u.a. umweltpolitisch ausgerichtete Arbeit der Stiftung.

 

Während unserer Studienreise kamen zu den Vorträgen auch Fahrten nach Jericho und Tel Aviv, Bethlehem und Ramallah sowie zum Toten Meer dazu. Zur Besichtigung Jerusalems gehörte auch ein Besuch in Yad Vashem und eine Führung durch bedeutende Orte der Altstadt. In ausführlichen abendlichen Diskussionen bei palästinensischem Bier und israelischem Wein tauschten wir unsere Eindrücke aus.

 

Ob für die Kolleginnen und Kollegen das Unterrichten über die Situation in Nahost einfacher geworden ist, wird sich zeigen. Entscheidend ist jedoch, dass wir als Besucherinnen und Besucher unterschiedliche und ihrer Fremdheit uns auch verunsichernde Perspektiven kennengelernt haben. Wichtig sind auch die von uns gesammelten persönlichen Eindrücke und Erfahrungen. Für die Vorbereitung und die Leitung der gesamten Reise sei Michael Sauer und Rainer Zimmer-Winkel herzlich gedankt und künftige Reisen mit ihnen nachdrücklich empfohlen.

Hans-Werner Küster

(Mitglied in der DVPB - NRW)

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Studienfahrt nach Israel-Palästina vom 19. bis zum 27.2.2022

 

In Kooperation mit der Agentur AphorismA bieten wir diese Studienreise als Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer an. Die Teilnahme ist aber für alle Interessierten möglich. 

Nähere Informationen erhalten Sie im Flyer unten.

Infoflyer Studienreise Israel-Palästina 2022

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21. Tage der Politischen Bildung am 25./26.11.2021 in Landau

 

Anmelden können Sie sich hier.

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EFWI:

Verabschiedung von Volker Elsenbast - Neubeginn mit Dr. Anja Angela Diesel

 

Die DVPB Rheinland-Pfalz bedankt sich beim in den Ruhestand gehenden Direktor des EFWI in Landau, Volker Elsenbast. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren viele sehr erfolgreiche Kooperationsveranstaltungen organisiert und durchgeführt und höchst vertrauensvoll zusammengearbeitet. 

Gleichzeitig begrüßen wir als neue Direktorin am EFWI Frau Dr. Anja Angela Diesel. Wir freuen uns eine auf eine Fortsetzung unserer gewachsenen Kooperation.

 

v.l.n.r. Frau Dr. Diesel, DVPB-Landesvorsitzender Michael Sauer, Volker Elsenbast

Absage der 21. Tage der Politischen Bildung 2020

 

Die 21. Tage der Politischen Bildung am 5./6. November 2020 mussten aufgrund der aktuellen Situation leider abgesagt werden. Eine alternative Durchführung von Teilen der Veranstaltung in anderen Formaten wird derzeit erarbeitet. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr unter schon besseren Umständen wieder die Tage der Politischen Bildung in der gewohnten Form veranstalten können.

 

Neuer Landesvorstand 2019/2021

 

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 21.11.2019 in Ingelheim wurde der neue Landesvorstand der DVPB gewählt.

 

Informationen zum neuen Vorstand finden Sie hier.

20. Tage der Politischen Bildung

 

"Zwischen Qualitätsjournalismus und Fake-News" -

Zur veränderten Rolle der Medien in der Demokratie

 

am 21./22. November 2019

 

im Weiterbildungszentrum Ingelheim

 

 

 

Bilder und Dokumente zur Veranstaltung finden Sie hier.

Programm 20. Tage 2019
Programm 20. Tage der Politischen Bildu[...]
PDF-Dokument [126.2 KB]

Verleihung des Bernhard-Sutor-Preises für besondere Verdienste um die Politische Bildung in Rheinland-Pfalz 2019

Festakt für den Preisträger Prof. em. Ulrich Sarcinelli

Den Bericht zum Festakt finden Sie hier.

Fachtagung:

Antisemitismus als Herausforderung für die Politische Bildung

14./15. Februar 2019 in Mainz

Es ist uns gelungen, für ein wirklich wichtiges Thema eine herausragende Veranstaltung zu organisieren. Hierzu konnten wir für die verschiedenen Facetten des Antisemitismus, der Prävention und Bekämpfung angesehene Experten gewinnen. 

Den Eröffnungsvortrag hält Bundespräsident a.D. Christian Wulff

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19. Tage der Politischen Bildung

 

„Populismus - Umbau des Wohlfahrtsstaates – Digitalisierung der Arbeitswelt: Scheitert die Demokratie in Deutschland?“

 

am 22./23. November 2018 im Butenschön-Haus Landau

 

 

Anmelden können Sie sich hier

Stellungnahme der DVPB zum „Ranking Politische Bildung 2017“

 

zum Hintergrund: Forscher der Uni Bielefeld unter Leitung von Prof. Hedtke haben die Situation der schulischen politischen Bildung in den einzelnen Bundesländern verglichen und ein Ranking erstellt (s.u.). Rheinland-Pfalz belegt in diesem Ranking, welches allerdings in bezug auf RLP fehlerhaft ist, den drittletzten Platz.

 

Unsere Stellungnahme dazu:

Die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung (DVPB), Landesverband Rheinland-Pfalz, welche die Interessen der Politischen Bildner, insbesondere der Sozialkundelehrer vertritt, ist seit langem unzufrieden mit der Stundenausstattung des Faches Sozialkunde in Rheinland-Pfalz. Insbesondere in der Sekundarstufe I ist es kaum hinnehmbar, dass diesem Fach nur 3 Stunden insgesamt zur Verfügung stehen, eine in Klassenstufe 9 und zwei in Klassenstufe 10 (gilt für Gymnasium).

Insbesondere die Wahlerfolge populistischer und antidemokratischer Akteure, auch auf Landesebene, hat gezeigt, welche Bedeutung der Politischen Bildung zukommen muss. Die Inhalte und Kompetenzen, welcher der Lehrplan verlangt, lassen sich innerhalb der aktuellen Stundentafel kaum verwirklichen. Außerdem sendet die geringe Stundenanzahl auch ein falsches Bild von der Bedeutung des Faches an die Schüler, aber auch an die gesamte Gesellschaft: Es wird von Ihnen auch oft nicht mit der Wertschätzung betrachtet wie sogenannte Hauptfächer oder Naturwissenschaften. Dies ist ein fatales Signal! Für die DVPB ist die relative Stundenausstattung des Faches im Vergleich mit anderen Bundesländern zwar problematisch, aber wichtiger scheint hier die absolute Stundenzahl zu sein. Diese ist zu gering!

Die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung ist sich sicher, dass auch im Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz dieser Zusammenhang erkannt worden ist und die Verantwortlichen die Zahl der Sozialkundestunden an allgemeinbildenden Schulen mittelfristig erhöhen.

 

Die Studie finden Sie unter https://pub.uni-bielefeld.de/publication/2917207

 

Einen weiteren Kommentar von Prof. Kerstin Pohl zur Situation in RLP finden Sie hier https://fachdidaktik.politik.uni-mainz.de/files/2018/02/Stellungnahme-Pohl-zum-Ranking-politische-Bildung-Position-RLP.pdf

 

Kooperationsveranstaltung mit der Atlantischen Akademie Kaiserslautern zum Thema "Global Zero adé? Nuklearwaffen, Abschreckung und die internationalen Beziehungen"

 

Am 28.2. findet das Kooperationsseminar inklusive Besichtigung der Ramstein Airbase statt.

Anmelden können Sie sich direkt unter https://www.atlantische-akademie.de/dvpb-2018/.

 

Nähere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie dem Flyer.

 

Flyer Ramstein Exkursion 2018
18-011-Flyer.pdf
PDF-Dokument [776.9 KB]

DVPB Rheinland-Pfalz ist Teil des Bündnisses "Demokratie gewinnt"

                                                                                                                                                  (Bild: Landesregierung)

 

Wichtige Akteure aus dem Bereich der Politischen Bildung in Rheinland-Pfalz unterzeichneten das von Ministerpräsidentin Malu Dreyer initiierte Bündnis "Demokratie gewinnt". Für die DVPB unterzeichnete der Landesvorsitzende Michael Sauer.

„Gemeinsames Bestreben der Partnerinnen und Partner ist es, junge Menschen frühzeitig an Demokratie, Beteiligung und freiwilliges Engagement heranzuführen. Das Bündnis will dazu beitragen, die Lern- und Lebensorte von Kindern und Jugendlichen demokratisch und partizipativ zu gestalten, damit sie von klein auf demokratische Haltungen und Kompetenzen erwerben können“, sagte die Ministerpräsidentin. Dabei baue man ein Netzwerk auf, das durch den Demokratietag in den letzten zwölf Jahren schrittweise gewachsen sei. Das neue Bündnis überführe dieses Netzwerk in einen stabilen und verlässlichen Rahmen. Zu den 30 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören als Partner neben mehreren Ministerien, dem Landtag, der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik, der Bertelsmann-Stiftung und dem Landesjugendring beispielsweise auch das ZDF, der SWR sowie RPR1./bigFM.

 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier:

https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/detail/News/demokratie-gewinnt-starkes-buendnis-soll-junge-menschen-fruehzeitig-an-demokratie-heranfuehren-1/

18. Tage der Politischen Bildung: Welt in Aufruhr – Internationale Konflikte verstehen

 

am 19./20. Oktober in Ludwigshafen, Heinrich Pech-Haus

 

Das Ende des „Kalten Krieges“ führte zum Entstehen von neuen Staaten, zu Unsicherheiten und zu neuen, vielfach sich dauernd verändernden Konstellationen zwischen vielen Staaten. Nicht zuletzt angesichts des sogenannten „Islamischen Staat“ und der nahezu weltweiten Flüchtlingsbewegungen sind internationale Konflikte neu in den Blick zu nehmen. Ihr Verhältnis zu regionalen Konflikten und Spannungslagen und das geopolitische Kräfteverhältnis haben neue Dimensionen angenommen.

Die 18. Tage der Politischen Bildung zeigen Verstehensmöglichkeiten für die neuartigen Asymmetrien und für die Dynamik von Konflikten. Zugleich werden Perspektiven vorgestellt, welche Impulse und Perspektiven sich schulisch und unterrichtlich nahelegen.

Die Tage der Politischen Bildung sind eine jährlich stattfindende Kooperationsveranstaltung des EFWI mit dem Landesverband Rheinland-Pfalz der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB), der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung Politikwissenschaft und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Diese Tagung wird darüber hinaus mit der Atlantischen Akademie durchgeführt.

 

Anmeldung unter: http://www.efwi.de/nc/veranstaltungen/seminare/seminare-des-efwi.html

 

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Call for Papers des Bundesvorstandes

 

Die diesjährige Herbsttagung des erweiterten Bundesvorstandes, die vom 16. bis 18. November in
Berlin-Kreuzberg stattfindet, steht unter dem Thema „Politische Bildung in integrativen Fächern: Praxen – Herausforderungen – Perspektiven“.

Der Bundesvorstand lädt alle politischen Bildnerinnen und Bilder (insbesondere auch Lehrkräfte, Studienseminarleitungen und Schulbuchautor(inn)en!) ein, sich am Call for Papers zu beteiligen.

 

Einreichungsfrist für Abstracts ist der 15. August. 

CfP Beschreibung
CfP_DVPB Herbsttagung 2017.pdf
PDF-Dokument [73.8 KB]

Seminar "Gegenwart und Zukunft der US-Außen- und Sicherheitspolitik" mit Besichtigung der Airbase Ramstein am 15.3.2017

 

Unser Kooperationsseminar mit der Atlantischen Akademie Kaiserslautern war ein großer Erfolg und sehr schnell ausgebucht. Nach der Begrüßung durch die Tagungsleiter, Dr. David Sirakov von der Atlantischen Akademie und Michael Sauer von der DVPB, hielt Dr. Tobias Endler vom Heidelberg Center for American Studies einen sehr informativen, fundierten aber auch unterhaltsamen Vortrag zur Einführung ins Thema. Im Zentrum seiner Ausführungen stand die Frage, welche Aspekte der Außen- und Sicherheitspolitik von Donald Trump Kontinuitäten darstellen, welches neue Ideen sind und was hieraus für die zukünftige Außen- und Sicherheitspolitik der USA geschlossen werden könne. 

Im Anschluss daran folgte die Besichtigung der Airbase Ramstein, welche nicht nur ein wichtiger Faktor amerikanischer und damit auch der NATO-Außen- und Sicherheitspolitik in Europa ist, sondern auch für die Region eine wichtige ökonomische und gesellschaftspolitische Bedeutung aufweist.

 

 

Neue Veranstaltungen der DVPB

 

Der Landesverband der DVPB bietet für Lehrerinnen und Lehrer in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern vom 3. bis 13. Oktober 2017 eine Studienreise/Fortbildung nach Israel/Palästina an. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

 

Am 15.3.2017 findet unsere Kooperationsveranstaltung mit der Atlantischen Akademie statt, die sich mit der "Gegenwart und Zukunft amerikanischer Außenpolitik" beschäftigt. Im Zentrum des Seminars steht eine Besichtigung der Airbase Ramstein. Anmelden können Sie sich hier, den Flyer zur Veranstaltung erhalten sie hier.

Materialien und Impressionen der 17. Tage der Politischen Bildung

am 3./4. November 2016 auf der Ebernburg

 

hier

DVPB verleiht Bernhard-Sutor-Preis an Prof. Hans Buchheim

 

Der Landesverband der DVPB verlieh den Bernard-Sutor-Preis für besondere Verdienste um die Politische Bildung in Rheinland-Pfalz an Prof. Hans Buchheim. An der nichtöffentlichen Preisübergabe nahmen unter anderem der geschäftsführende Vorstand der DVPB, der Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann sowie der Namensträger des Preises, Prof. Bernhard Sutor, teil.

Eine ausführlicheren Bericht sowie die Texte der Reden erhalten Sie hier.

17. Tage der Politischen Bildung

 

Die 17. Tage der Politischen Bildung finden am 3. und 4. November auf der Burg Ebernburg bei Bad Münster/Stein zum Thema Herausforderung Migration: Politische Bildung in der heterogenen Gesellschaft statt.

 

Anmelden können Sie sich hier.

 

Das Programm der 17. Tage der Politischen Bildung

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Verbandspolitische Informationen zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2016

 

Die Informationen finden Sie hier.

Festakt für Prof. Bernhard Sutor in Mainz

 

Die DVPB Rheinland-Pfalz verlieh am Donnerstag, den 26.11.2015, den "Preis der DVPB für besondere Dienste um die politische Bildung in Rheinland-Pfalz" an Prof. Dr. Bernhard Sutor.

In einem stilvollen und angenehmen Festakt im Mainzer Bildungsministerium hielten Prof. Dr. Kerstin Pohl und Wolfgang Schwehm die Laudatio vor vielen Gästen aus der Politik und der Politischen Bildung.

Nach einer Einführung durch den Landesvorsitzenden der DVPB, Michael Sauer, sprach Staatssekretär Hans Beckmann ein sehr persönliches Grußwort für Herrn Sutor. Er brachte ein Sutor-Werk mit und demonstrierte anhand der Unterstreichungen, wie intensiv er sich in der Vergangenheit mit dem Preisträger beschäftigte. Für den Bundesvorstand gratulierte Benedikt Widmaier.

 

Bilder von der Preisvlerleihung sowie die Laudatio von Kerstin Pohl und Wolfgang Schwehm sowie die Grußworte finden Sie hier.

Wahl eines neuen Landesvorstandes

 

Auf der Mitgliederversammlung, die im Rahmen der 16. Tage der Politischen Bildung am 1. Oktober 2015 in Landau stattfanden, wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. 

Bettina Anslinger-Weiss, die den Verband sechs Jahre lang geführt hat, trat nicht mehr zur Wahl an. Als Nachfolger wurde Michael Sauer, ihr bisheriger Stellvertreter, gewählt.

Im Amt bestätigt wurde Björn Kilian als Stellvertreter, neuer zweiter Stellvertreter ist Georg Mohr. 

Als Beisitzer gehören jetzt Helge Batt, Olaf Beckmann, Matthias Busch, Stefan Fölker, Anja Nauerz und Kerstin Pohl dem Vorstand an.

 

Der Verband dankt Bettina Anslinger-Weiss für ihr langjähriges Engagement.

16. Tage der Politischen Bildung am 1./2. Oktober in Landau

 

Die diesjährigen Tage der Politischen Bildung finden unter dem Titel "Politischer Extremismus als Herausforderung statt". Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung erhalten Sie hier.

 

Besuch einer Delegation des Landesvorstandes bei Prof. Dr. Bernhard Sutor in Eichstätt

(v.links: Schatzmeister Volker Rith, Prof. Dr. Bernhard Sutor, stellv. Landesvorsitzender Michael Sauer)

 

DVPB Landesverband

Michael Sauer

Landesvorsitzender

Dresdner Straße 43

67722 Winnweiler

 

michael.sauer[at]dvpb-rlp.de

 

 

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